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Anschrift Falkenstein Museum Burg Falkenstein 06543 Falkenstein/Harz OT Pansfelde

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Burg Falkenstein thront hoch über der Selke

Die Burg Falkenstein bildet einen markanten Punkt inmitten der  wunderschönen Harzer Landschaft. Das historische Bauwerk ist zu einem der bekanntesten Wahrzeichen dieser Region geworden. Burg Falkenstein ist ein wichtiges Aushängeschild des Tourismus der Region geworden und zieht in jedem Jahr Scharen von Besuchern an.

Wehrhaftes und trotziges Wahrzeichen im Harz

Hier erhebt sich über dem Tal der Selke auf einer 134 Meter hohen Bergkuppe eine der schönsten und besterhaltenen Burgen im Harz. Da ist es nur logisch, dass sie in jedem Jahr zahlreiche Besucher der Harzer Region in ihren Bann zieht.

Burg Falkenstein wirkt nicht nur auf den ersten Blickbeeindruckend und wehrhaft. Vor allem in Bezug auf ihre Verteidigungsfähigkeit gilt sie als ein Meisterwerk der Burganlagen der Romanik. Zeugnis dafür ist unter anderem die sich im Ostteil der Burg stehende etwa  17 Meter hohe Mauer, die mit fast vier Metern Dicke wahrlich fast jedem Angriff trotzen konnte.

Dazu kommen die Schießscharten, der gut ausgelegte Wehrgang und der imposante Bergfried mit einem Durchmesser von 10 Metern. Dieser war im Originalbau nur etwa 23 Meter hoch, wurde aber dann um 1592 auf 30 Meter Höhe aufgestockt.

Die Faszination der Falknerei

Der Name der Burg Falkenstein beinhaltet schon den Bezug zu den Greifvögeln, die über Jahrhunderte für die Jagd eingesetzt wurden.  So ist es naheliegend, dass die viele Jahrtausende alte Kunst der Falknerei auch auf Burg Falkenstein betrieben wird.

Auch heute können die Besucher der Burg sich an den  täglichen Vorführungen in den Monaten von März bis Oktober erfreuen. Ein Falkner bietet mit den intelligenten und schönen Vögeln ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt.

Anschrift Falkenstein

Museum Burg Falkenstein
06543 Falkenstein/Harz
OT Pansfelde

Tel.: 034743 / 535 59-0
Fax: 034743 / 535 59-20

Öffnungszeiten Burg Falkenstein

November – März
Mo Ruhetag
Di – So : 10 – 16:30 Uhr
April – Oktober
Mo – Fr : 10 – 18 Uhr
Sa / So : 10 – 18 Uhr

Geschichte und Zeittafel von Burg Falkenstein

1120: Vermutlicher Baubeginn der Burg
1120 Burchard von der Konradsburg wird erstmalig als Herr zu Falkenstein erwähnt
1155: Erste urkundliche Erwähnung der Falkensteiner als Grafen
1200: Die Falkensteiner erlangen die Vogtei über das Reichsstift Quedlinburg
1332: Der letzte der auf der Burg ansässigen Falkensteiner, Burchard VII. verpachtet die Liegenschaften an das Bistum Halberstadt
1334: Ende des Hauses Falkenstein
1437: Die Herren von Asseburg übernehmen die Burganlage
1491:  Das Wirtschaftsgebäude mit der Burgküche im Erdgeschoss entsteht
1575:  August I. von der Asseburg übernimmt die Herrschaft
1592: Der Bergfried wird um fast 10 Meter auf über über 30 Meter Höhe aufgestockt
1642: Eine schwedische Besatzung liegt in der Burg
1946: Wiedereröffnung der Burg als Museum
1993: Aufnahme der Burg Falkenstein in die „Straße der Romanik“
1996: Übernahme in die Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen-Anhalt
2001: Die Burgkapelle wird nach ihrer Restaurierung wieder eröffnet
2007: Abschluss der Sanierung der im Obergeschoss des Südflügels
2010: Der Bergfried wird nach Sanierung wieder eröffnet