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Schloss Bruchsal Schlossraum 4 76646 Bruchsal

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Schloss Bruchsal in Baden-Württemberg

Das Schloss Bruchsal am Oberrhein

Das Schloss Bruchsal gehört als ehemalige barocke Residenz mit Sicherheit zu einem der schönsten Schlössern in Baden-Württemberg.

Den Besucher fasziniert nicht nur der Außenblick auf das prunkvolle Hauptgebäude und die zahlreichen Nebengebäude, sondern besonders die Inneneinrichtung mit den zahlreichen Festsälen und Prunkräumen.

Öffnungszeiten Schloss Bruchsal

Schloss: 

Di – So, Feiertage 10:00 – 17:00 Uhr


Schlossgarten:

Tagsüber frei zugänglich


Anschrift und Kontakt

Schloss Bruchsal
Schlossraum 4
76646 Bruchsal


Telefon 07251742661

email: info@schloss-bruchsal.de

Die Krone aller Treppenhäuser des Barockstils

Die gesamte Schlossanlage ist eindrucksvoll und imposant, aber ein Teil des Gebäudes bleibt wahrscheinlich jedem Besucher in Erinnerung. Es ist das, welches im Stil des Barocks eine unvergessliche Mischung aus architektonischem Meisterstil, in Farbe und Inhalt faszinierender Malerei und räumlich hervorragender Gruppierung von Details darstellt. So ist es kein Wunder, dass dieses Werk von Baumeister Balthasar Neumann als die „Krone aller Treppenhäuser des Barockstils“ bezeichnet wird. Wer einmal in diesem prunkvollen Gebäudeteil von Schloss Bruchsal gestanden hat, der wird dies schnell verstehen.

Die wohl wahrlich einzigartige Architektur von Neumann, die aus der dunklen Grotte zwei Treppenläufe weitgeschwungen hinaufführt und einst ein eher bauliches Problem genial löste, wurde somit zum Wahrzeichen des Schlosses Bruchsal.

Der Schlossgarten

Der Schlossgarten von Bruchsal ist ein Spiegelbild der einstigen und auch heute noch spürbaren Leichtigkeit und Lebensfreude, welche durch die gesamte Anlage strömt. Entlang der bereits vor 300 Jahren angelegten Mittelachse schreitet der Besucher unter Kastanien auf diesem breiten Weg durch die Gartenanlage des Schlosses. Aus Sandstein gefertigte Figuren und Skulpturen säumen den Weg. Die zahlreich vorhandenen Bänke laden zum Verweilen ein und erlauben ausgedehnte Blicke auf die Wasseranlagen und Fontänen vor dem Schlossgebäude.

In der heutigen Erscheinung stellt der Schlossgarten Bruchsal einen schönen Kompromiss zwischen dem originalen Barockgarten und der späteren Umgestaltung in einen Englischen Garten dar.

Die Museen auf Schloss Bruchsal

Das Deutsche Musikautomatenmuseum

Man erwartet dies auf dem Schloss Bruchsal nicht, aber die Anlage ist Gastgeber einer weitläufigen Ausstellung von Musikautomaten. Die Sammlung gilt sogar als eine der weltweit bedeutendsten ihrer Art. Es ist ein wahrer Schmaus für die Augen und natürlich auch die Ohren. Einige der fast 500 Musikautomaten aus über drei Jahrhunderten lassen auch ihren Klang vernehmen.

Das Städtische Museum Bruchsal

Im dritten Obergeschoss des Schlosses befindet sich das Städtische Museum. Hier erfährt der Besucher einen Streifzug durch die Geschichte der Region. Die Wanderung durch die Zeitepochen beginnt in der Steinzeit und endet nach vielen Stationen in den Neuigkeiten der Gegenwart. Der Besuch des Städtischen Museums ist also nicht nur eine Empfehlung für Einwohner der Region.

Geschichte von Schloss Bruchsal – kurz und knapp

  • 1720: Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn beauftragt in Bruchsal eine neue Residenz
  • 1731: Das einmalige Treppenhaus wird vom Architekten Balthasar Neumann fertiggestellt
  • 1743: Der Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn stirbt
  • 1754: Die Prunkräume des Schlosses sind gestaltet und fertiggestellt
  • 1802: Die Markgrafen von Baden bekommen Bruchsal
  • 1832: Die Großherzogin Amalie von Baden stirbt und die Nutzung des Schlosses schläft ein
  • 1945: Ein großer Teil der Schlossanlage Bruchsal wird bei Bombenangriffen in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges zerstört
  • 1975: Nach 25 Jahren intensiver Arbeiten werden große Teile wieder im alten Stil fertiggestellt