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Schloss- und Gartenverwaltung Nymphenburg Schloss Nymphenburg, Eingang 19 80638 München

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Schloss Nymphenburg – ein Gesamtkunstwerk von europäischem Rang

Schloss- und Parkanlage Nymphenburg sind in ihrer Kombination von Architektur und Gartengestaltung ein Gesamtkunstwerk von europäischem Rang. Das Schloss Nymphenburg gehört damit nicht nur zu einem der schönsten Schlösser in Bayern.

Die Burg der Nymphen

Den Mittelpunkt des Schlosses bildet der Festsaal. In dem dortigen Deckenfresko hat Johann Baptist Zimmermann die zwei römischen Göttinnen Flora und Diana dargestellt. Im Gefolge dieser Göttinnen tummeln sich zahlreiche griechische Naturgeister – die Nymphen. Dieses Fresko war wohl namensbildend für das Schloss, der das erste Mal im Jahr 1676 so erwähnt wurde.

Die Parkburgen im Schlosspark Nymphenburg

Die Amalienburg

Das Jagdschloss Amalienburg wurde in der Zeit von Karl Albrecht für Maria Amalia von Österreich erbaut. Die Amalienburg wurde zwischen 1734 und 1739 als Jagschloss errichtet und ist damit das zuletzt in der Parkanlage von Nymphenburg fertig gestellte Schloss. Man kann das kleine Schloss mit Fug und Recht zu den bedeutendsten Werken des europäischen Rokoko zählen.

Die Badenburg

Gegenüber der Pagodenburg gelegen wurde das Schlösschen als Badeschlösschen konzipiert und zwischen 1718 und 1721 von Joseph Effner erbaut. Ein nobler Badesaal dominiert daher auch das Innere des Baus. Für damalige Verhältnisse ein Novum verfügte das Badebecken der Badenburg über ein beheizbares Becken.

Die Pagodenburg

Die Pagodenburg ist das erste von drei Schlösschen, die alle von Joseph Effner erbaut wurden. Von außen wirkt die Pagodenburg nicht gerade wie eine chinesische Pagode. Der Name lässt vielmehr auf die Malereien im Inneren des Schlosses schließen. Besonders sehenswert ist dabei der „Chinesische Salon“, der wahrlich ein exotisches Ambiente versprüht.

Die Magdalenklause

Kurfürst Max Emanuel liebte Rückzugsmöglichkeiten, die ihn vom Trubel des Hofes isolierten. Die Magdalenenklause stellte einen solchen Ort dar. Im Stil eines verwunschenen und leicht verfallenen Schlosses erschaffen sollte der Bau einen märchenhaften Charakter erhalten. Allerdings sollte der bayerische Regent die Fertigstellung der Magdalenenklause nicht mehr erleben.

Der Monopteros

Am Nordufer des Badenburger Sees befindet sich der Menopteros, ein Tempel aus rötlichem Marmor und einer Mittestele mit Inschriften der Kurfürsten Maximilian II. Emanuel und Maximilian III. Joseph.

Öffnungszeiten in 2020

April-15. Oktober: 9-18 Uhr

16. Oktober-März: 10-16 Uhr

täglich geöffnet

Geschlossen am:
1. Januar, Faschingsdienstag,
24., 25. und 31. Dezember

Anschrift von Schloss Nymphenburg

Schloss- und Gartenverwaltung Nymphenburg
Schloss Nymphenburg,
Eingang 19
80638 München

Telefon (0 89) 1 79 08-0

email: sgvnymphenburg@ bsv.bayern.de

Geschichte von Schloss Nymphenburg

  • 1663: Kurfürst Ferdinand Maria schenkt seiner Gemahlin Henriette Grund und Boden der Schwaige von Kemnath
  • 1664: Der Bau eines Lustschlösschen Nymphenburg beginnt
  • 1676: Die Nymphenburg ist als Lustschloss fertig gestellt
  • 1701: Das Schloss wird für Max II. zur größeren Anlage erweitert
  • 1714: Joseph Effner modernisiert die Fassade des Mittelbaus
  • 1726: Die Gesamtanlage Nymphenburg ist fast vollendet, als als Max II. stirbt
  • 1734: Das Parkschlösschen Amalienburg wird für Maria Amalia gebaut
  • 1745: Karl Albrecht stirbt im Jahr der Fertigstellung von Nymphenburg
  • 1804: Die Umgestaltung des Barockgartens zu einem Englischen Garten durch Ludwig von Sckell beginnt
  • 1850: Joseph Stieler vollendet die „Schönheitsgalerie“, welche er 1827 begonnen hatte
  • 1918: Schloss Nymphenburg geht an den Bayerischen Staat
  • 1950: Das Marstallmuseum im Südflügel wird eröffnet